Datum: 18.01.2018

Uhrzeit: 11:00

Dauer: 11,0 Stunden

 

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Wegen des Sturmtiefs Friederike war die Löschgruppe Widdersdorf im Rahmen des Gesamtalarms der Freiwilligen Feuerwehr Köln mit allen anderen Löschgruppen und der Berufsfeuerwehr für mehrere Stunden im Einsatz. Das LF WI und das MFZ WI arbeiteten ab 11:00 Uhr gemeinsam 12 Einsätze ab, drei davon in Widdersdorf.

Unsere Gedanken sind bei den beiden Kameraden, die bei den heutigen Sturmeinsätzen ums Leben gekommen sind. Wir möchten den Angehörigen und den Kameraden der beiden Feuerwehrleute unser tiefstes Beileid aussprechen. [Text: FF WI]

Zahlen zu Friederike mit Stand 19:00 Uhr
Am 18. Januar hatten Feuerwehr und Rettungsdienst Köln bis 19:15 Uhr 1.124 Einsätze zu bewältigen, hiervon entfielen seit circa 10:00 Uhr am Morgen 641 auf Sturmtief „Friederike“.

Nur zur Bewältigung der Sturmlage waren zeitweise gut 400 Einsatzkräfte mit fast 70 Fahrzeugen im gesamten Stadtgebiet im Einsatz. Weitere Einsatzkräfte stellten den Grundschutz sicher und arbeiteten neben Rettungsdiensteinsätzen, Brand- und Hilfeleistungseinsätze ab. Allein die Freiwillige Feuerwehr Köln stellte hier ungefähr 260 Einsatzkräfte zur Verfügung.

Durch frühe Warnungen im Vorfeld und besonnenes Verhalten sind im Stadtgebiet glücklicherweise nur fünf verletzte Personen im Zusammenhang mit dem Sturmtief zu beklagen. In zwei Fällen wurden PKW´s von umstürzenden Bäumen getroffen. In einem Fall wurde eine Person von einem Schild erfasst. In den weiteren Fällen wurden Personen durch Astbruch, umherfliegende Teile oder Sturz verletzt. Über die Schwere der Verletzungen liegen keine weiteren Erkenntnisse vor.

Ein erwähnenswerter Einsatz ereignete sich unter anderem im Stadtteil Heimersdorf. Hier wurde ein circa 50x20m großes Flachdach einer Schule durch Windböen erfasst und zu zwei Dritteln abgedeckt. Teils große Dachteile hingen an der Fassade und drohten weiter abzustürzen. Durch das beherzte Handeln von Schulleitung und Lehrern gab es glücklicherweise keine Verletzten. Gemeinsam mit der Feuerwehr wurde das Gebäude geräumt und die Kinder in Sicherheit gebracht. Die Räumung war durch Schulleitung und Lehrer gut vorbereitet. Im Anschluss sicherte die Feuerwehr notdürftig herabhängende Dachteile. Da diese Maßnahmen auch für die Einsatzkräfte ein hohes Risiko darstellten, wurde der Bereich weiträumig abgesperrt, die Nachbarschaft und die Gebäudewirtschaft informiert, welche eine Fachfirma mit weiteren Maßnahmen beauftragte.

Die Oberbürgermeisterin hat sich laufend über die Lage informieren lassen und bedankte sich bei den vielen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Einsatzkräften. Dieser Dank wurde an alle Einsatzkräfte weitergegeben. Der Dank gilt auch den Arbeitgebern, die die ehrenamtlichen Einsatzkräfte freigestellt haben.
Die Feuerwehr Köln möchte sich in diesem Zusammenhang bei den Medien bedanken, welche Ihre Anfragen zur Informationsgewinnung in einem angemessenen Rahmen gestaltet haben und so unserer Bitte nachgekommen sind.

Zu einem gelungenem Einsatz beigetragen haben neben der Feuerwehr, dem Presseamt und dem Amt für Grünflächen und Landschaftspflege der Stadt Köln, um nur einige zu nennen, viele weitere Beteiligte der Stadt Köln

[Text: Feuerwehr Köln]
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